Pikettdienst
Der Pikettdienst ist eine Leistung für vorhersehbare Krisensituationen und steht nur den von der Spitex Region Prättigau betreuten Klienten zu.
Vorhersehbare Situationen sind:
- Schwerkranke und sterbende Klienten für palliative Massnahmen
- InkontinenzklientInnen mit Stoma oder Katheter
- Hemi-, Tetra- und ParaplegikerInnen für Lagerungs- und Mobilisierungsmassnahmen
- Klienten in psychischen Krisensituationen (Eigen- oder Fremdgefährdung)
In nicht voraussehbaren Notfällen und Krisensituationen muss der Hausarzt aufgeboten oder Hilfe über Telefon 144 angefordert werden!
Vorkehren für den Dienstfall
Der Entscheid über die Durchführung von Pikettdienst zur Betreuung einer voraussehbaren Krisensituation wird durch die zuständige Einsatz- und Teamleitung getroffen.
Die Beurteilung findet entweder bereits bei der ersten Bedarfsabklärung oder später je nach Bedarf vor Ort statt.
Bei einem positiven Entscheid wird der Pikettdienst innert 24 Stunden zur Verfügung gestellt.
Der Klient bzw. die Angehörigen erhalten eine spezielle Notfallnummer der Spitex Region Prättigau, die nur in definierten Krisensituationen aktiv ist, und den Anruf an die Diensthabende Pflegefachfrau umleitet.
Die Dauer von voraussehbaren Krisensituationen beschränkt sich auf maximal 14 Tage pro Einsatz. Während dieser Zeit muss eine andere adäquate Lösung gefunden werden.
Die Rechnungsstellung erfolgt gemäss Tarifverordnung, d.h. für den Klienten fallen keine besonderen Kosten an.
Anrufe während des Wochenbetriebes untertags müssen über das Stützpunkt-Telefon erfolgen:
081 308 08 01 Montag bis Freitag 08.00 - 11.00 und 14.00 - 17.00 Uhr